Atemlos

Atemlos: Apnoe Training

Atemlos: Apnoe Training

Regungslos liegt sie da, das Gesicht nach unten. Die Zeit fließt dahin, sanft wie das Wasser, das sie umgibt. 90 Sekunden sind vergangen, Lilli lässt ihren Gedanken freien Lauf. An nichts denken, einfach loslassen…

2 Minuten – nun wird der Atemreiz größer. Etwas Zeit wird sie noch herausschinden können. Der Zwerchfell beginnt zu flattern. Ihr Partner steht neben ihr im Becken des Kleinkinder-Schwimmbereichs und sichert sie.

Bei einer 1 zu 1 Sicherung sind Unfälle dabei nahezu vollkommen auszuschließen

Sobald er Anzeichen eines Blackouts feststellt, wird er sie sofort auf den Rücken drehen. Lilli hebt ihren Zeigefinger, das ist das vereinbarte Zeichen, es geht ihr gut.

Nach weiteren 15 Sekunden hebt sie den Kopf aus dem Wasser, atmet tief durch und zeigt deutlich ihr OK.

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Hier ist es warm, hier geb‘ ich mich meinen Träumen hin…

Atemlos: Statische Apnoe

Atemlos: Statische Apnoe

Die letzten 15 Minuten des Dienstagstrainings sind Apnoe-Übungen angesagt. Apnoe-Tauchlehrer Jan geht dazu mit seinen Schützlingen in den Kleinkinderbereich der Schwimmoper. Bei angenehmen 32 ° C Wassertemperatur fallen die statischen Apnoe-Übungen leichter. „Ziel ist es, ganz bewusst an die Grenzen zu gehen“ so erklärt er. „Ihr sollt spüren, wie es sich anfühlt, wenn der Atemreiz stärker wird. Dabei geht es nicht um Höchstleistungen, sondern um die Erfahrung eines jeden einzelnen.“

Die Lautsprecherdurchsage des Schwimmeisters verkündet den Badeschluss. Entspannt und mit fröhlicher Miene gehen wir duschen… und wieder wurden wir in unserer Meinung bestätigt: Tauchen macht glücklich.


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