Indoor-Tauchen mit ca. 4.000 Fischen

 

Wintereinbruch in Paderborn
Ausgerechnet heute musste in Paderborn der Winter ausbrechen. Binnen kürzester Zeit hatte sich die Umgebung in eine Schneelandschaft verwandelt, von der beim morgentlichen Blick aus dem Fenster noch rein gar nichts zu bemerken war.

Wir wollten uns um 7:45 Uhr beim Vereinsheim treffen, um von dort gemeinsam nach Belgien zu starten. Dort warteten ca. 4.000 Fische auf unseren Besuch. Leider standen dem einige LKWs auf komplett vereisten Straßen im Weg und schon zum Treffen schafften es nicht alle Padertaucher pünktlich zu sein.

Nichts desto trotz machten wir uns dennoch auf den Weg. Über Schleichwege gelangten wir irgendwie zur Autobahnauffahrt der A44 und ab dort hatten wir eine reibungslose Fahrt zum Indoor Tauchcenter TODI. Die Straßen waren verhältnismäßig leer an diesem Rosenmontag, ja und der Winter fand tatsächlich nur im Paderborner Umland statt.

Leicht verspätet erreichten wir unter Ziel.

Um die Vorfreude noch ein wenig zu erhöhen, schauten wir erst einmal durch die Sichtfenster in das Becken. Ein paar kapitale Zitronenbuntbarsche zogen vorbei, weiter hinten gab es viele kleine Fische zu entdecken.

Vor Ort gab es zunächst eine Hygieneeinweisung, schließlich sollte das betauchbare Süßwasseraquarium so sauber, wie möglich gehalten werden. Duschen (klar), Neopren desinfizieren und spülen… Tarierjackets, Blei und Tauchgasflaschen wurden uns gestellt.

Die Gruppeneinteilungen standen schon fest, noch ein kurzer Bleicheck und das Unterwasservergnügen konnte beginnen. Bei ca. 23 ° C war das Wasser nicht ganz so warm, wie ursprünglich erwartet und von den nackten Zehen kroch die Kälte flott hoch bis in den Nacken.

Wohin das Auge blickte, überall Fische
Die fischreiche Unterwasserwelt machte das anfängliche Frösteln schnell wieder wett. Wir tauchten durch Autokarosserien, die als künstliche Riffe aufgestellt wurden, durch kleine Grotten, an Säulen entlang. Die Fische beäugten uns neugierig, einige folgten uns und ein zum Spaß herausgestreckter Zeigefinger wurde auch schon mal angeknabbert – glücklicherweise war der Knabberfisch nur klein 😉

Die Mittagspause genossen wir in der Brasserie von TODI. Putatas hieß die belgische Spezialität, die unsere Mägen füllte und uns wieder warm werden ließ, bevor wir zum 2. Tauchgang des Tages starteten.

Auch die Heimreise gestaltete sich recht entspannt. Die Autobahnen war frei und bis kurz vor Paderborn lag nirgens Schnee.

Das Indoor Tauchcenter TODI ist durchaus die Reise wert gewesen. Wir hatten eine Menge Spaß – über und unter Wasser.

 

 

Fotos: Dirk Kuckling, Marius Schuff, Ollo Heß

 

 

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