Indoor-Spendenlauf für Sportvereine

 

Die Februarsonne strahlte durch das Fenster in mein Arbeitszimmer, als der Newsletter des KreisSportBunds Paderborn in mein Notebook herein flatterte. Gesucht wurden Vereine, die an einem Indoor-Spendenlauf teilnehmen.

Auch wenn wir Taucher nicht unbedingt Leistungssport betreiben, dachte ich mir,  es wäre sicherlich mal ganz nett, an so einer Veranstaltung teilzunehmen. Außerdem können solche gemeinsamen Aktionen den Teamgeist fördern…

8 Teilnehmer!
Kurzerhand fragte ich per Mail, wer sich mir anschließen möchte. Zu meiner großen Freude fanden sich 7 – in Worten: SIEBEN(!) – weitere Padertaucher, die sich der Herausforderung stellen wollten. Also, nix wie ‚raus mit unserer Anmeldung.

 

Da waren ´s nur noch 4
Nach mehreren Krank- und Ausfallmeldungen gingen schließlich folgende Padertaucher an den Start:

  • Marius
  • Lennart
  • Robert
    und
  • ich, Ollo 🙂

Martin, der noch angeschlagen war von einem grippalen Infekt, kam, um uns moralisch zu unterstützen. Elisa und Roberts Frau waren ebenfalls dabei um uns Mut zu machen.

Der 1. Tri-Club Paderborn hatte bereits eine ordentliche Strecke vorgelegt: 33,13 km.

Marius und Robert habe ich für’s Fahrrad fahren eingeteilt – Robert meinte, er könne auch laufen, das Fahrrad liege ihm aber mehr.
So blieben Lennart und ich für das Laufband übrig.

Ursprünglich dachte ich an einen Wechsel nach jeweils 7:30 auf dem Laufband.
Lennart schlug vor, bereits nach 5:00 zu wechseln, was sich als sinnvoll erwies.

Startkommando
…und los gings: Marius zuerst auf dem Rad, ich zuerst beim Laufen.

Marius trat kräftig in die Pedale, 40 km/h…
50 km/h… und schneller…

Ich musste mich erst etwas an das Laufband gewöhnen, in den ersten 5 Minuten hätte ich schneller laufen können. Ein Wechsel bei einer Laufbandgeschwindigkeit von 4 km/h war zu langsam. Wir einigten uns auf 10 km/h für den Wechsel, so konnten wir flotter ein- und aussteigen.

Ab Minute 5 gab Lennart richtig Gas, 15 km/h…
18 km/h…
Die trockene Raumluft forderte Tribute; gut, dass ich 3 l Wasser dabei hatte.

Marius wäre fast davon geflogen, so schnell trat er noch immer sein Ergometer. Flotter Wechsel, nun zeigte Robert, was in ihm steckte. Marius hatte sehr gut vorgelegt, aber Robert war ebenfalls schnell bei 50 km/h und mehr.

 

Minute 10, erneuter Wechsel auf dem Laufband. Diesmal ging ich es deutlich schneller an. 5 weitere Minuten konnten ganz schön lang werden und einzelne Zuschauer machten sich schon Sorgen. Martin schnappte sich ein Handtuch und wedelte kühle Luft herüber, der Schweiß lief in Strömen. Nächster Wechsel bei Minute 15.

Puh, das war HIIT par excellence. Lennart ging wieder in die Vollen, seine Jugend und sein guter Trainingszustand machten sich bemerkbar.

Nebenan schoss Marius schon wieder auf dem Fahrrad daher. Schweiß tropfte, sein Kopf war hochrot, erneut gab er alles, was drin drin war.

Nächster Wechsel auf dem Laufband bei Minute 20. Die Chillies vom Vorabend machten sich plötzlich ausgesprochen unangenehm bemerkbar. Egal, ignorieren und noch mal die Laufbandgeschwindigkeit erhöhen. Lennart hielt schnellere Wechsel für den Endspurt für besser. Also 2 Minuten laufen: 1 Minute in angezogenem Tempo, 1 Minute alles, was geht.

2 l Wasser hatte ich bereits getrunken, dennoch war meine Kehle trocken, wie ein Salzsee in Utah.

Robert saß wieder auf dem Rad, 50 km/h…
55 km/h… 60 km/h…

Ich wieder aufs Laufband, mein letztes Intervall. Martin feuerte mich an „Letzte Minute!“ rief er, ich erhöhte noch einmal die Geschwindkeit, „…das wollte ich sehen!“ rief Martin.
So eine Motivation verleiht Flügel.

 

 

 

 

 

 

Letzter Wechsel auf dem Laufband. Lennart erhöhte noch einmal, lief schneller und schneller. Wir klatschen, feuerten noch einmal an… schließlich kam das Abbruch-Signal.

 

Verschnaufen, trinken… geschafft!
Wieviele Kilometer? 26,79 km auf dem Fahrrad und 6,56 km auf dem Laufband, insgesamt 33,35 km … und damit bis dahin auf Platz 1!

Angetreten sind wir unter dem Motto dabeisein ist alles, dieses Ergebnis machte uns alle ausgesprochen glücklich.

Klar, einige Mannschaften sollten noch antreten. Noch während wir uns erholten, kam das nächste Team, eine Damen-Fußballmannschaft. Ob die uns wohl gleich wieder von der Spitzenposition verdrängen würden..?

 

Endergebnis
Am Sonntag Abend erreichte uns das Endergebnis. Die Fußball Mädels waren tatsächlich laufstärker als wir, auf dem Fahrrad jedoch kamen weniger Kilometer zusammen. Geschlagen hat uns ein Badminton Club.
Wir landeten auf Platz 2 – ein Ergebnis, auf das wir stolz sein können.

 

Danke an das Team! Auf Lennart wartete an dem Samstag noch ein Handballspiel, um so mehr ist seine Teilnahme hier zu würdigen.

 

Fotos: KSB Paderborn, Elisa Heß, Ollo Heß

 

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Indoor-Tauchen mit ca. 4.000 Fischen

 

Wintereinbruch in Paderborn
Ausgerechnet heute musste in Paderborn der Winter ausbrechen. Binnen kürzester Zeit hatte sich die Umgebung in eine Schneelandschaft verwandelt, von der beim morgentlichen Blick aus dem Fenster noch rein gar nichts zu bemerken war.

Wir wollten uns um 7:45 Uhr beim Vereinsheim treffen, um von dort gemeinsam nach Belgien zu starten. Dort warteten ca. 4.000 Fische auf unseren Besuch. Leider standen dem einige LKWs auf komplett vereisten Straßen im Weg und schon zum Treffen schafften es nicht alle Padertaucher pünktlich zu sein.

Nichts desto trotz machten wir uns dennoch auf den Weg. Über Schleichwege gelangten wir irgendwie zur Autobahnauffahrt der A44 und ab dort hatten wir eine reibungslose Fahrt zum Indoor Tauchcenter TODI. Die Straßen waren verhältnismäßig leer an diesem Rosenmontag, ja und der Winter fand tatsächlich nur im Paderborner Umland statt.

Leicht verspätet erreichten wir unter Ziel.

Um die Vorfreude noch ein wenig zu erhöhen, schauten wir erst einmal durch die Sichtfenster in das Becken. Ein paar kapitale Zitronenbuntbarsche zogen vorbei, weiter hinten gab es viele kleine Fische zu entdecken.

Vor Ort gab es zunächst eine Hygieneeinweisung, schließlich sollte das betauchbare Süßwasseraquarium so sauber, wie möglich gehalten werden. Duschen (klar), Neopren desinfizieren und spülen… Tarierjackets, Blei und Tauchgasflaschen wurden uns gestellt.

Die Gruppeneinteilungen standen schon fest, noch ein kurzer Bleicheck und das Unterwasservergnügen konnte beginnen. Bei ca. 23 ° C war das Wasser nicht ganz so warm, wie ursprünglich erwartet und von den nackten Zehen kroch die Kälte flott hoch bis in den Nacken.

Wohin das Auge blickte, überall Fische
Die fischreiche Unterwasserwelt machte das anfängliche Frösteln schnell wieder wett. Wir tauchten durch Autokarosserien, die als künstliche Riffe aufgestellt wurden, durch kleine Grotten, an Säulen entlang. Die Fische beäugten uns neugierig, einige folgten uns und ein zum Spaß herausgestreckter Zeigefinger wurde auch schon mal angeknabbert – glücklicherweise war der Knabberfisch nur klein 😉

Die Mittagspause genossen wir in der Brasserie von TODI. Putatas hieß die belgische Spezialität, die unsere Mägen füllte und uns wieder warm werden ließ, bevor wir zum 2. Tauchgang des Tages starteten.

Auch die Heimreise gestaltete sich recht entspannt. Die Autobahnen war frei und bis kurz vor Paderborn lag nirgens Schnee.

Das Indoor Tauchcenter TODI ist durchaus die Reise wert gewesen. Wir hatten eine Menge Spaß – über und unter Wasser.

 

 

Fotos: Dirk Kuckling, Marius Schuff, Ollo Heß

 

 

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Silvesterschwimmen in der Pader

Am 31.12.2017 blieben wir mal an der Wasseroberfläche. Die DLRG Ortsgruppe Paderborn hat uns eingeladen, an deren traditionellen Silvesterschwimmen in der Pader teilzunehmen. Selbstverständlich waren wir verrückt genug, bei diesem Spaß mitzumachen.

 

Padertaucher werden zu Paderschwimmern

Wir trafen uns am 31.12.2017 um 12:00 Uhr bei der DLRG Wachstation am Lippesee. Hier schlüpften wir in unsere Neopreanzüge. Von wirklichem Winterwetter konnte keine Rede sein. Es war mild, fast frühlingshaft, bloß die Sonne fehlte.

Noch schnell Flossen, Maske und Schnorchel ins Auto gepackt und schon konnte es losgehen in Richtung Padersee, dem Startpunkt des Silvesterschwimmens.

Dirk ermittelte vor Ort zunächst mal die Wassertemperatur.

Er hielt die Finger in die Pader und kam sehr exakt auf 7 ° C.

Wir hätten also ebensogut nur in Badehose schwimmen können, dennoch gab es Teilnehmer, die im Trockentauchanzug aufliefen um dann später wie kleine Schlauchboote auf dem Fluss zu treiben 😉

Die Pader hat eine ordentliche Geschwindigkeit
Aus den über 200 Quellen des kürzesten Flusses Deutschlands sprudeln 3.000 – 9.000 l Wasser pro Sekunde. Die Strömungsgeschwindigkeit ist stark genug um sich einfach auf dem Wasser treiben zu lassen.

 

Wir erlebten Paderborn aus einer vollkommen neuen Blickrichtung.

Schon bald mussten wir aussteigen und zu Fuß in Schloss Neuhaus die Straße überqueren. Wir unterschwammen eine Brücke der Benteler Werke bevor unsere Reise auf der Lippe weiter ging. Immer wieder winkten uns Spaziergänger von Brücken, oder vom Ufer aus zu.

Butterstollen, Kakao und Kinderpunsch zur Pause
Bei dem Wehr auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände legten wir einen kleinen Zwischenstopp ein. Das Helferteam der DLRG bot uns Christstollen und heiße Getränke an. Es war ein fröhliches Miteinander.

Schwimmen auf dem Boker Kanal
Beim zweiten Teil des Silvesterschwimmens sollte das Schwimmen im Vordergrund stehen. Wozu hatten wir schließlich unsere Flossen angezogen. Irgendjemand hatte allerdings den Stöpsel aus dem Kanal gezogen. Bei 30 – 50 cm Wassertiefe kamen wir uns vor, wie Schlammspringer. Einen Teil der Strecke mussten wir waten, zum Ende ging es wieder einigermaßen mit dem Schwimmen.

Wieder an der Wachstation am Lippesee angekommen warteten bereits heiße Würstchen und Brötchen auf uns – was für ein Service.

Mit dem Gartenschlauch spülten wir den Schlamm von den Neoprenanzügen, huschten unter die Dusche und zogen wieder zivile Kleidung an.

Das war ein sehr schönes Erlebnis. Mit frohen Wünschen für das kommende Jahr verabschiedeten wir uns. Bestimmt war dies nicht unser letztes Silvesterschwimmen. Herzlichen Dank, liebe DLRG Paderborn!





 

 

 

 

 

 

 

Fotos: Elisa und Ollo Heß, Marius Schuff

 

 

 

 

 

 

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Dienstagstraining mit Nikolaus

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Tweet Liebe Taucher, gebt fein Acht, ich hab euch etwas mitgebracht 🎅. Beim heutigen Padertauchertraining kam wahrlich Weihnachtsstimmung auf. Beim Schwimmen mit Wunderkerzen trällerten wir fröhlich (wenn auch etwas schräg) Weihnachtslieder. Zum Abschluss schlüpfte Ollo in die Nikolaus-Rolle und ließ … Weiterlesen

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Zwei neue Sterne bei den Padertauchern

Den praktischen Teil haben Hannah und Jonas erfolgreich hinter sich gebracht, heute schlossen sie ihre Ausbildung zum DTSA* mit Bestehen der theoretischen Prüfung ab.

Herzlichen Glückwunsch!

 
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Ersttauchgang mit Laura und Christopher

8° C Wassertemperatur, suboptimale Sichtverhältnisse, trotzdem hatten unsere Tauchnovizen Spaß bei ihrem 1. Tauchgang im Freigewässer.

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Ausbildung und Tauchen am Handtuchtag

Wer kann so einer Einladung schon widerstehen?

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Die Sonne strahlt, das Wasser ist warm (stimmt gar nicht!) und die Padertaucher schnappen sich ihre Handtücher – und was sonst noch so nötig ist – um am Handtuchtag 2017 tauchen zu gehen.

DON’T PANIC 🙂

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Unsere Schwimmbadaufsicht im Doppelpack

Hannah und Linus passen auf, dass nichts passiert… und haben Spaß dabei 🙂

Vielen Dank!

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DTSA Grundtauchschein bestanden

Christopher konnte sich schon am vergangenen Freitag freuen, heute hat auch Laura ihren letzten Prüfungsteil geschafft.

Herzlichen Glückwunsch den neuen DTSA Grundtauchschein-Absolventen.
👏🏼👏🏼👏🏼

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Antauchen 2017

Diese Galerie enthält 11 Fotos.

Tweet Am Samstag, 13.05. eröffneten die Padertaucher offiziell die Tauchsaison 2017

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